Die Veganerin

„In der Idealwelt von Katja Kaminski gehen Kühe ihrer Wege und dürfen Kälbchen bekommen, wann die Natur sie dazu treibt. Schweine wühlen im Dreck. Menschen »halten« keine Tiere, sondern respektieren sie als gleichberechtigte Lebewesen. …. | … »Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, das heißt als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.« Diese Worte schrieb bereits der 1769 geborene Naturforscher Alexander von Humboldt. … | … Die Gründe für die menschliche Aggression gegen Mitgeschöpfe seien vielfältig, sodass es unwahrscheinlich sei, dass ein bloßer Appell an die Vernunft ausreiche, sie zu beseitigen. … | … Die Tiere würden als Fleisch- oder Milchproduktionsmaschinen betrachtet »und nicht als Lebewesen«. Weil es nicht genügend Kinderbücher zum Thema Tierrechte gibt, hat sie kurzerhand selbst eines geschrieben: In dem Buch »Die geschenkte Freiheit« erzählt sie die Geschichte der Kuh Lotti, deren Stalltür eines Nachts von Tierbefreiern geöffnet wird. Lotti begibt sich auf den Weg in die Freiheit und landet schließlich auf einem Gnadenhof. … | … »Möglichst kein Leid zu erzeugen« sei ihre Grundeinstellung, sagt Katja Kaminski.“

28.02.2014 | von Barbara Brüning

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