„Dich für mich interessiert hast, für all den Stuss, der aus mir kam, für all die Geschichten, die ich erzählt hab.“

»Ein weißes Blatt Papier, ein Bleistift,
Gedanken bei dir, sitz ich
Am Fenster und hör, was sich
Abspielt vor der Tür, bis ich
Abrutsch in die Zeit, in der es dich für mich nicht gab,
Und mir mein Leben vorm Tag X auf einmal vorkommt wie ein Fluch.

Mit dem Rücken zur Wand, spaßend,
Und jede Nacht voll war ich,
Mein bisschen Verstand hassend,
Total von der Rolle war ich.
Das Schlimmste war, als mir, wie du mich endlich registriert,
Entsetzlich klar wurde, dass es jetzt oder nie mit uns zwei passiert.

Mensch, war ich nervös, als ich
Dir alles gesagt, hektisch –
Und trotzdem erlöst, weil du mich
Nicht gleich ausgelacht und dich
Für mich interessiert hast, für all den Stuss, der aus mir kam,
Für all die Geschichten, die ich erzählt hab, weil die Chance zu plötzlich kam.

Du kannst zaubern wie deine Mama, die Karten legt,
Irgendsowas muss es sein.
Jede andere hätte gesagt: „Es ist zu spät,
Der Typ ist fertig, nein, im Ernst,
Den kriegst du wirklich nicht mehr hin!“

Ein weißes Blatt Papier, ein Bleistift,
Gedanken bei dir, sitz ich
Am Fenster und hör in mich,
Hab kaum was notiert, weil ich
Immer noch nicht fasse, dass wir zwei zusammen sind,
Und mir deshalb halt weismache, dass du wirklich zaubern kannst.«

BAP: Du kanns zaubre

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