Nathan Meyer


»Nathan Meyer wurde am 12. Oktober 1874 in Neuwied als Sohn des Zigarrenmachers Samuel Meyer (geb. 24.9.1842, gest. 18.1.1920) und seiner Ehefrau Henriette (Jette, Jettchen), geb. Nathan, geboren. Die Familie wohnte in Neuwied in der Engerser Straße 72.

Er wohnte mit seiner Ehefrau Bertha Meyer, geb. Moses, die er am 14.6.1902 heiratete, und den Kindern Jakob und Hermann in Neuwied, Schloßstraße 22 (heute: Schloßstraße 13). Zur Zeit der Geburt von Hermann wohnte die Familie in der Kirchstraße 23 in Neuwied.

Als sein Beruf wird Stadtbote angegeben.

Nathan Meyer wurde am 27. Juli 1942 ab Trier über Köln in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Als Todesdatum wird im Gedenkbuch Berlin der 29. März 1944 angegeben.
Er wurde mit Ablauf des 31.12.1945 für tot erklärt (Buch für Todeserklärungen StA Berlin I Nr. 8989/1957).

Seine Geschwister waren Nathan, genannt Heinrich (*28.05.1877, gest. 24.12.1933), und Jakobine, verheiratete Schwarz.«

»[…] Schuld die auch wir hätten begehen können […]«

Quelle => http://stolpersteine-neuwied.de/index.php/8-personenbeitraege/181-meyer-nathan [abgerufen am 2017_09_14_20_2_03]

Vergessen ist der Ausgangspunkt von Wiederholung.

Unless the world learns the lesson these cruel fates teach, night will fall.

Holocaust | Mehr als ein Trostpflaster | Über die Stolpersteine ging man irgendwann hinweg. Dann kam ein privates Forscherteam mit einem aufrüttelnden Buch.
http://www.zeit.de/2017/05/stolpersteine-forschung-nationalsozialismus-opfer-oswald-pander/komplettansicht

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s