„Kommt vor, dass wir nicht wollen, was wir sehen, nur den Zirkus bekommen, den wir verstehen. Kommt vor, dass man erntet, was man sät, auch wenn uns ein härterer Wind umweht.“

» Kommt vor dass wir die Augen verdrehen
und dieses Theater nicht mehr verstehen
Kommt vor dass uns der Mut vergeht
Mutter Courage nur blöd im Weg rum steht

Ich mag es wie man sich immer neu
ein bisschen dümmlich und menschenscheu
über Selbstverständlichkeiten freut
und verpasste Errungenschaft nicht bereut

Kommt vor dass wir nicht wollen was wir sehen
nur den Zirkus bekommen den wir verstehen
Kommt vor dass man erntet was man sät
auch wenn uns ein härterer Wind umweht

Vielleicht – vielleicht auch nicht
nie wieder nirgends oder schlicht
kein Mensch – der nicht nur sich
einen Zacken aus der Krone bricht

Ich mag es – wie Sprachblasen platzen
wenn sie vor uns auf das Pflaster klatschen
denn Sprechblasen machen so gut wie keinen Rabatz
sie machen nur ganz leise: Platz

für neue Sprechblasen aus freiem Fall
die aus blauem Himmel fast überall
wiederum lautlos auf den Boden prallen
und wir aus allen Wolken fallen «

ab 32. Sekunde:

Felix MeyerAus blauem Himmel

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